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Finanzierungsnachweis – Sicherheit und Planbarkeit

Finanzierungsnachweis – Sicherheit und Planbarkeit

Groß ist die Freude, wenn man einen Käufer für seine Immobilie gefunden hat. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass vor der Beurkundung beim Notar, der Verkauf von der Immobilie noch lange nicht abgeschlossen ist – selbst kurz vor dem notariellen Termin. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man daher spätestens in dieser Phase des Verkaufs den potenziellen Käufer um einen Finanzierungsnachweis bitten. Denn das gibt dem Verkäufer Aufschluss darüber, ob der Kaufinteressent den Verkaufspreis tatsächlich bezahlen kann. Hier werden die Vorteile des Finanzierungsnachweises erläutert, worauf der Verkäufer einer Immobilie zu achten hat und was unter einem Eigenkapitalnachweis zu verstehen ist.

Die Bedeutung des Finanzierungsnachweises

Als Verkäufer der Immobilie gibt es einen guten Grund, die Finanzierungsbestätigung vom Kaufinteressenten zu erhalten: Es kann vorkommen, dass der unterzeichnete Kaufvertrag, mit dem man seine Immobilie verkaufen wollte, durch die Zahlungsunfähigkeit des Käufers nicht erfüllt wird. Obwohl man diese Gefahr mit einer Finanzierungsbestätigung nicht unbedingt beseitigen kann, lässt sie sich dennoch auf ein Minimum reduzieren. Vor allem, wenn es um hohe Fremdkapitalbeträge geht, empfiehlt sich ein Nachweis der Kreditwürdigkeit durch die Bank.

Eine feste Finanzierungsbestätigung

Eine klare Finanzierungsbestätigung dient als schriftliche Erklärung, dass das Objekt finanzierbar ist. Diese ist sehr vorteilhaft und aufschlussreich. Dabei ist dies meist unverbindlich. Erst bei einem festen Darlehensvertrag kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Finanzierung der Immobilie klappt.
Sobald der Kaufvertrag geschlossen ist, ist der Käufer verpflichtet der Zahlung nachzukommen.
Kommt dieser der Zahlung nicht nach, kann der Verkäufer vom Verkauf zurücktreten. Dies ist wiederum mit Zeitaufwand verbunden. Deshalb empfiehlt es sich hier einen genaueren Augenmerk drauf zu setzen.

Eigenkapital

Während der Finanzierungsnachweis vor allem dazu dient, das vom Käufer zur Verfügung gestellte Fremdkapital zu bestätigen, zeigt der Eigenkapitalnachweis, welche Eigenmittel dem Käufer für den Immobilienkauf in welchem Umfang vorliegen. Der Eigenkapitalnachweis kann also in vielen verschiedenen Formen erbracht werden – je nachdem was der Käufer an eigenen Mitteln hat. Der Nachweis des Eigenkapitals kann also beispielsweise durch Kontoauszüge erfolgen. Es ist wichtig, dass es sich um offizielle Dokumente handelt und nicht nur um Screenshots von Überweisungen oder einen vom Käufer selbst erstellten Überblick.

Zeit für die Beantragung einer Finanzierungsbestätigung

Den Finanzierungsnachweis bzw. den Nachweis des Eigenkapitals sollte man am besten vor dem Notartermin beantragen, sodass man eine gewisse Sicherheit hat. Denn wir erinnern uns: Der Rücktritt von einem Kaufvertrag ist sehr unangenehm, insbesondere für den Verkäufer.  Durch die Bestätigung der Finanzierung kann die Gefahr verringert werden. Normalerweise ist es ausreichend Ihrem Kaufinteressenten 2 Wochen Zeit zu geben, um von seiner Bank die Finanzierungszusage zu erhalten. Allerdings muss man ihm auch alle Unterlagen über die Immobilie, wie Grundbuchauszug, Fotos, Exposee usw., im Voraus übergeben. Die Bank wird vor allem auch die von ihr zu finanzierenden Objekte überprüfen wollen. Wenn man mit einem Makler verkauft, wird dieser dafür sorgen, dass der Kaufinteressent rechtzeitig alle notwendigen Unterlagen erhält, damit die Bank die Finanzierung bestätigen kann.

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